Säugetiere aller Arten in der Wildtierhilfe.
In diesem Bereich informieren wir Sie über die aktuellen Pfleglinge und Neuankömmlinge in der Wildtierhilfe.
Geweckter Siebenschläfer
Dieser kleine Kerl kam am Mittwoch zu uns in die Wildtierhilfe Lüneburger Heide e.V.. Er wurde in einer Schule in Hannover irrtümlicher Weise für eine Ratte gehalten und sollte mit bereits ausgelegtem Gift in den Himmel geschickt werden. Der Hausmeister der Schule hat zum Glück noch rechtzeitig erkannt, das es sich nicht um eine Ratte sondern einen zu früh aus dem Winterschlaf geweckten Siebenschläfer handelt und uns umgehend informiert.
Hase "Firsty"
Die Häschen - Zeit geht wieder los....und das hier ist unser kleiner 'Urmel aus dem Eis' (auch als 'Firsty' bekannt!)
Er wurde vor knapp 2 Wochen bei eisigen -10 Grad auf einem Feldweg bei Soltau entdeckt und kam dann zu uns in die Wildtierhilfe Lüneburger Heide e.V.
"Snowy" und das Team der Wildtierhilfe wünschen ein Frohes Neues Jahr
Mit Unterstützung von McDonalds Lüneburger Heide konnte Snowy Silvester im Schnee feiern.
Snowy ist ein Schneehase, der über das Tierheim Uelzen in die Auffangstation der Wildtierhilfe Lüneburger Heide gekommen ist. Er stammt aus einer Privathaltung und zu Anfang war es nicht ganz klar, was er nun eigentlich ist.
Füchse ausgewildert
Die Jungfüchse aus dem Frühjahr 2011 konnten nun ausgewildert werden. In den letzten 2 Monaten wurden 15 Füchse in die Freiheit entlassen.
Die Tiere kamen als verwaiste Jungtiere in die Station. Einige Jungfüchse wurden bei Bauarbeiten entdeckt und dann von einem Jäger in die Station gebracht, andere wurden von der Straße aufgelesen oder von Spaziergängern gefunden. Alle Tiere haben in der Station eine zweite Chance erhalten und nun heißt es für sie zurück in die Natur.
Weißbüscheläffchen in der Station
Seit einigen Tagen machen zwei Weißbüscheläffchen (Callithrix jacchus) die Station unsicher. Wer die Bilder sieht, kann sich sicher vorstellen, dass die beiden nicht lange gebraucht haben, um die Herzen der Tierpfleger zu erobern :)
Die Tiere waren die "Attraktion" in einem Möbelhaus und als der "Spaß" vorbei war, wurden sie in ein Tierheim gebracht. Von dort kamen die beiden dann zu uns in die Station.
Rotfuchs (Vulpes vulpes)
Die ersten kleinen Rotfüchse erreichen die Wildtierhilfe.
Mitten in der Stadt wurden sie gefunden. Hund oder Fuchs?
Aber die Nase hat es verraten. Füchse! Nun wachsen sie bei uns weiter.
Nothilfe für Nasenbär (Nasua nasua)
Eine unglaubliche Geschichte gibt es über diesen Nasenbären zu berichten. Ein Anruf spornte uns an.
Dieser Nasenbär wurde zusammen mit einem Weibchen gehalten. Als er geschlechtsreif wurde, verteidigte er sein Weibchen und verletzte seinen Besitzer schwer. Was sollte passieren? Schnell weg mit dem Tier.
Wildtier des Jahres 2010 zu Gast in der Wildtierhilfe
Dieser junge Dachs wurde mit schwersten Kopfverletzungen und stark abgemagert in einem Soltauer Vorgarten gefunden.
Anwohner informierten die Mitarbeiter der Wildtierhilfe und der "Grimbart" ließ sich widerstandslos einfangen. Es folgten aufwändige tierärztliche Behandlungen, denn es war nicht klar, dass das Tier überleben wird.
Forstarbeiten hauen das stärkste Hirschkalb um
Eine unglaubliche Geschichte gibt es über dieses wunderschöne Hirschkalb zu berichten.
Bei Baumfällarbeiten traf ein Ast das am Boden liegende Tier. Heraneilende Forstwirte bargen den leblosen Körper und da jede Hilfe zu spät zu kommen schien, wurde eine Grube ausgehoben, um das Hirschlein zu beerdigen. Als das Kalb bereits in die Erde gelassen werden sollte, bemerkte einer der Arbeiter die wiederkehrenden Körperfunktionen bei dem Jungtier. Ohne zu zögern wurde der kleine Rothirsch in ein Auto gepackt und in die Wildtierstation gebracht. Wir nehmen an, dass unser neuer Stationsliebling durch den Aufprall des Astes bewusstlos geworden war und sich dann wieder erholte.
Junge Wildkaninchen
Gleich eine ganze "Wagenladung" Jungtiere erreichte die Wildtierauffangstation. So auch diese große Anzahl von Jungkaninchen. Sie stammen aus einem Tierheim und wurden dort von Privatpersonen abgegeben. Diese haben die Tiere zuvor aus unerfindlichen Gründen ausgebuddelt. Auf Grund der hohen Anzahl der Tiere, wurden diese auf Pflegestellen verteilt. Nun heißt es viel Geduld haben und "Daumen drücken", damit alle Tiere durchkommen.
Eichhörnchen
Dieses nun schon "riesige" Eichhörnchen kam mit seinem Geschwisterchen zu uns. Die beiden wogen nicht mehr als 13g, waren total nackt und ihre Schwänze glichen kleinen Regenwürmern. Die Aussichten auf ein Überleben waren gering.
Nun, diverse Fläschchen später, wiegen die beiden Hörnchen 33g, das Fell beginnt zu wachsen und wir senden ein dickes "Dankeschön" an unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Ulrike, von uns nur "Vogelmutti" genannt, die diese beiden Eichhörnchen versorgt!
Baummarder
Einen, der bei uns seltener vorkommenden, Marder erhielten wir in dieser Woche. Ein Baummarder wurde von Passanten aufgelesen und in die Wildtierhilfe gebracht.
Der Baummarder oder Edelmarder (Martes martes) ist eine Raubtierart aus der Gattung der Echten Marder innerhalb der Familie der Marder (Mustelidae).







